19Wozu nun das Gesetz? Der Übertretungen wegen wurde es hinzugefügt, bis der Same käme, dem die Verheißung gilt, und es ist durch Engel übermittelt worden in die Hand eines Mittlers.
20Ein Mittler aber ist nicht [Mittler] von einem; Gott aber ist einer.
21Ist nun das Gesetz gegen die Verheißungen Gottes? Das sei ferne! Denn wenn ein Gesetz gegeben wäre, das lebendig machen könnte, so käme die Gerechtigkeit wirklich aus dem Gesetz.
22Aber die Schrift hat alles unter die Sünde zusammengeschlossen, damit die Verheißung aufgrund des Glaubens an Jesus Christus denen gegeben würde, die glauben.
23Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt und verschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte.
24So ist also das Gesetz unser Lehrmeister geworden auf Christus hin, damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden.
25Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Lehrmeister;
26denn ihr alle seid durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus;
27denn ihr alle, die ihr in Christus hinein getauft seid, ihr habt Christus angezogen.
28Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.
29Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr Abrahams Same und nach der Verheißung Erben.
1Lobe den Herrn, meine Seele!
Herr, mein Gott, du bist sehr groß;
mit Pracht und Majestät bist du bekleidet,
10Du lässt Quellen entspringen in den Tälern;
sie fließen zwischen den Bergen hin;
11sie tränken alle Tiere des Feldes;
die Wildesel löschen ihren Durst.
12Über ihnen wohnen die Vögel des Himmels;
die lassen aus den Zweigen ihre Stimme erschallen.
13Du tränkst die Berge aus deinen Obergemächern;
von der Frucht deiner Werke wird die Erde satt.
14Du lässt Gras wachsen für das Vieh
und Pflanzen, dass sie dem Menschen dienen,
damit er Nahrung hervorbringe aus der Erde;
15und damit der Wein das Herz des Menschen erfreue,
und das Angesicht glänzend werde vom Öl,
und damit Brot das Herz des Menschen stärke.
27Sie alle warten auf dich,
dass du ihnen ihre Speise gibst zu seiner Zeit.
28Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie;
wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gutem gesättigt;
29verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie;
nimmst du ihren Odem weg, so vergehen sie
und werden wieder zu Staub;
30sendest du deinen Odem aus, so werden sie erschaffen,
und du erneuerst die Gestalt der Erde.
33Ich will dem Herrn singen mein Leben lang,
meinem Gott lobsingen, solange ich bin.
34Möge mein Nachsinnen ihm wohlgefallen!
Ich freue mich an dem Herrn.