9Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen.
10Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht.
11Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.
12Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;
13die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
1Bei dir, Herr, suche ich Zuflucht;
lass mich niemals zuschanden werden!
2Errette mich durch deine Gerechtigkeit und befreie mich;
neige dein Ohr zu mir und hilf mir!
3Sei mir ein Felsenhorst, zu dem ich stets fliehen kann,
der du verheißen hast, mir zu helfen;
denn du bist mein Fels und meine Burg.
12O Gott, sei nicht fern von mir!
Mein Gott, eile mir zu Hilfe!
13Es sollen sich schämen und vertilgt werden,
die meine Seele anfeinden;
in Schimpf und Schande sollen sich hüllen,
die mein Unglück suchen!
14Ich aber will beständig harren
und noch mehr hinzufügen zu all deinem Ruhm.
15Mein Mund soll erzählen von deiner Gerechtigkeit,
von deinen Hilfserweisen Tag für Tag,
die ich nicht zu zählen weiß.
16Ich will kommen in der Kraft des Herrn, des Herrschers;
ich will rühmen deine Gerechtigkeit, dich allein!
17O Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf,
und bis hierher verkündige ich deine Wunder.
18Und auch wenn ich alt werde, wenn mein Haar ergraut,
verlass mich nicht, o Gott,
bis ich deinen Arm verkündige dem künftigen Geschlecht,
deine Macht allen, die noch kommen sollen.