30Und er sprach: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, oder durch was für ein Gleichnis sollen wir es [euch] darlegen?
31Es ist einem Senfkorn gleich, das, wenn es in die Erde gesät wird, das kleinste ist unter allen Samen auf Erden.
32Und wenn es gesät ist, geht es auf und wird größer als alle Gartengewächse und treibt große Zweige, sodass die Vögel des Himmels unter seinem Schatten nisten können.
33Und in vielen solchen Gleichnissen sagte er ihnen das Wort, wie sie es zu hören vermochten.
34Ohne Gleichnis aber redete er nicht zu ihnen; wenn sie aber alleine waren, legte er seinen Jüngern alles aus.
2O Gott, du bist mein Gott; früh suche ich dich!
Meine Seele dürstet nach dir;
mein Fleisch schmachtet nach dir
in einem dürren, lechzenden Land ohne Wasser,
3dass ich deine Macht und Herrlichkeit sehen darf,
gleichwie ich dich schaute im Heiligtum.
4Denn deine Gnade ist besser als Leben;
meine Lippen sollen dich rühmen.
5So will ich dich loben mein Leben lang,
in deinem Namen meine Hände aufheben.
6Meine Seele wird satt wie von Fett und Mark,
und mit jauchzenden Lippen lobt dich mein Mund,
7wenn ich an dich gedenke auf meinem Lager,
in den Nachtwachen nachsinne über dich.
8Denn du bist meine Hilfe geworden,
und ich juble unter dem Schatten deiner Flügel.
9An dir hängt meine Seele;
deine Rechte hält mich aufrecht.