21Und er sprach zu ihnen: Kommt etwa das Licht, damit es unter den Scheffel oder unter das Bett gestellt wird, und nicht vielmehr, damit man es auf den Leuchter setzt?
22Denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar gemacht wird, und nichts geschieht so heimlich, dass es nicht an den Tag kommt.
23Wer Ohren hat zu hören, der höre!
24Und er sprach zu ihnen: Achtet auf das, was ihr hört! Mit demselben Maß, mit dem ihr [anderen] zumesst, wird auch euch zugemessen werden, und es wird euch, die ihr hört, noch hinzugelegt werden.
25Denn wer hat, dem wird gegeben werden; wer aber nicht hat, von dem wird auch das genommen werden, was er hat.
2O Gott, du bist mein Gott; früh suche ich dich!
Meine Seele dürstet nach dir;
mein Fleisch schmachtet nach dir
in einem dürren, lechzenden Land ohne Wasser,
3dass ich deine Macht und Herrlichkeit sehen darf,
gleichwie ich dich schaute im Heiligtum.
4Denn deine Gnade ist besser als Leben;
meine Lippen sollen dich rühmen.
5So will ich dich loben mein Leben lang,
in deinem Namen meine Hände aufheben.
6Meine Seele wird satt wie von Fett und Mark,
und mit jauchzenden Lippen lobt dich mein Mund,
7wenn ich an dich gedenke auf meinem Lager,
in den Nachtwachen nachsinne über dich.
8Denn du bist meine Hilfe geworden,
und ich juble unter dem Schatten deiner Flügel.
9An dir hängt meine Seele;
deine Rechte hält mich aufrecht.